Wien Cup – Neues System in neuem Lokal

Wien Cup – 17.03.2019, 8 Ball

 

Am 17.03.2019 fanden sich trotz schönem Wetter ganze 23 Teams im Köö auf der Mariahilferstrasse ein. Dies sind 3 Teams mehr als im Vorjahr und aufgrund dieser Tatsache kann man ableiten, dass die Vereine versuchen, mehr Spielern und Neulingen diesen Sport attraktiv zu machen.

Dieses Jahr wurde vom lange gespielten 3-fach-K.O Raster auf Gruppenphase (Round Robin) umgestellt. Einerseits um den Sportlern zu ermöglichen mehrere Spiele zu absolvieren und andererseits um längere Wartezeiten zu vermeiden. Im Großen und Ganzen kam es bei den Spielern gut an und wird im Präsidium gemeinsam mit den Vereinen nochmals besprochen, ob man diesen als zukünftigen Turniermodus für den Wien-Cup fixiert.

 

 

Nachdem die App auf dieses neue Spielsystem eingestellt wurde, konnte das Turnier dann auch mit kleiner Verzögerung starten. Die drei Bundesliga Mannschaften und der Führende der ersten Landesliga wurden jeweils in eine Gruppe als gesetzt geschrieben. Die restlichen Teams wurden durch die Mannschaftsführer per Ziehung auf die Gruppen aufgeteilt.

Vorrunde:

Gruppe 1:

Pooldogs 1: Hyun-Uk Shin, Manuel Butschek, Alexander Filkov

Union 5: Simon Steszgal, Siegfried Eder , Veca Predjeskovic

Top Shot 3: Christina Drexel, Peter Tekula, Stefan Köller

Köö Sieben 1: André Strojnik, Andre Fuentes-Vasquez, Georg Stettinger

Poolkings 2: Gerhard Traxler, Michael Freudensprung, Walter Bednarik

Team Heimdall (Lizard): Christian Krivak, David Klinger, Jonas Nielsen

Gruppe 2:

Top Shot 1: Erich Gruber, Roman Pavitschitz, Sebastian Harding, Roman Duschek

Team Loki (Lizard): Youri Geers, Martin Schiel, Sardar Elsayed Khalil

Köö Sieben 3: Anton West, Emil Becker, Bosko Subotic

Union 6: Florian Maska, Rainer Maska, Florian Brückner

Pooldogs 3: Marcus Bräuer, Markus Zlabinger, Amir Maurer

Poolkings 1: Mario Weidler, Oliver Payer, Clarissa Stark

 

Gruppe 3:

Union 1: Michael Mosler, Miklos Greffer, Gergely Pieler, Alen Rasic

Pooldogs 2: Thomas Triml, Alexander Eidler, Mark Buquid

Köö Sieben 4: Markus Medlitsch, Nima Shahrzad , Miron Michalko

Team Odin (Lizard): Patrick Kraxner, Fabian Reithmeier, Mario Szöke

Top Shot 2: Eva Hauer, Jürgen Wölfer, Aleksandar Kvas

 

Gruppe 4:

Union 2: Florian Herzinger, Matthias Kiracti, Christian Necimer

Union 4: Melanie Ayaydin, Diwaker Pokhrel, Günther Pichler

Team Thor (Lizard): Daria Holieva, Chen Cai, Mustafa Sadi

Pooldogs 4: Martin Reiter, Peter Kurdys, Sacha-Christian Gartner

Union 3: Wolfgang Ringl, Dimitrios Berber, Walaa Allimouni

Köö Sieben 2: Dalibor Ivanovic, Ernst Müller, Milivoje Stojkovic

 

Gruppenphase:

In der Gruppe 1 kam es zu wenig Überraschungen und Pooldogs 1 sicherte sich als Gruppenerster mit 5 Siegen den Aufstieg. Köö Sieben 1 musste nur eine Niederlage einstecken und sicherte sich den zweiten Platz in der Gruppe. Diese Platzierungen hätten aber auch umgekehrt enden können da sich Pooldogs und Köö Sieben 5:4 trennten. Hier muss auch noch erwähnt werden, dass Köö Sieben bereits 4:0 führte und der Unglücksritter in diesem Fall Andre Fuentes-Vasquez war, der die Siegesacht verschoss. Alexander Filkov setzte schon zum Handshake an, als ein leichtes *tocktock* signalisierte, dass die gewinnende 8 im Loch gependelt hatte. 5 spiele gewannen die in Folge, um die Scorecard mit einem 5:4 zur Turnierleitung zu bringen.

Bei den Platzierungen in der Gruppe 2 war das Ganze schon ein bisschen spannender. Bis zur letzten Runde war alles noch möglich. Sieg oder Niederlage hätten drei Teams einen Punktegleichstand beschert und die Platzierungen hätten sich durch den Score bzw. den direkten Vergleich ergeben. Top Shot 1 konnte sich aber durch einen Sieg den Gruppensieg holen. Köö Sieben 3 setzte alles auf eine Karte und gewann Hill-Hill gegen Poolkings 1 und wurde somit Gruppenzweiter.

Nicht weniger spannend und schwierig ging es in der Gruppe 3 zur Sache, der einzigen 5er Gruppe in diesem Turnier. Die Bundesligamannschaft und zugleich führende in ihrer Division trafen auf die aktuell 2. und 3. der ersten Landesliga. Diese gaben sich nicht so einfach geschlagen und Pooldogs 2 konnte sogar mit 4 Siegen den ersten Platz sichern. In der letzten Runde hatte Team Odin sogar die Chance den Titelverteidiger auf Platz 3 zu verweisen und somit aus dem Turnier zu befördern, doch Union 1 zeigte Nerven, erspielte einen Sieg und konnte sich für die letzten Acht als Gruppenzweiter qualifizieren.

Besonders bitter war es in der Gruppe 4 für Pooldogs 4. Die Begegnung zwischen den Dogs und Union 3 endete mit 1:5. Als einer der ersten Spiele in dieser Gruppe vermutete man noch nichts Böses. Dass sich diese Niederlage am Ende zum Teil als aufstiegsentscheidend erweisen wird, hatte zu diesem Zeitpunkt noch keiner vermutet. Letztendlich hatten beide Teams drei Siege zu verbuchen aber Köö7 zog mit einem einzigen Scorepunkt Vorsprung als 2. in die Finalrunde ein. Hier zeigte sich wieder, dass jeder Sieg und jeder Scorepunkt wichtig ist. Davon unbeeindruckt spielte sich Union 2 souverän mit 5 Siegen an die Gruppenspitze.

Finalrunde:

1/4 Finale:

Die Lose hatten entschieden und die Begegnungen standen fest.

Pooldogs 1 gegen KÖÖ Sieben 2

Pooldogs 1 konnte sich mit einem 5:3 Sieg gegen Köö Sieben 2 durchsetzen.

Top Shot 1 gegen Union 1

Die zweite Begegnung brachte ein Duell der Bundesliga Mannschaften hervor. Einmal mehr konnten sie sich messen und dieses mal ging Top Shot 1 mit einem 5:1 als Sieger vom Brett. Somit waren die Titelverteidiger draußen.

Pooldogs 2 gegen KÖÖ 7 3

Pooldogs 2 bezwang Köö Sieben 3 mit 5:3.

Union 2 gegen KÖÖ Sieben 1

Union 2 musste sich mit einer 2:5 Niederlage gegen Köö Sieben 1 aus dem Turnier verabschieden. Folglich war nur noch eine der drei Mannschaften von Köö Sieben im Rennen um den Wanderpokal. Nichts desto trotz eine super Leistung von Köö Sieben mit drei Mannschaften in die Finalrunde einzuziehen.

1/2 Finale:

Pooldogs 1 gegen Top Shot 1

Top Shot dürfte Blut geleckt haben und der Endstand von 5:1 gefiel ihnen wohl. Dieser stand auch am Ende gegen Pooldogs 1 am Scoresheet. Damit stand ein Finalist schon mal fest.

Pooldogs 2 gegen KÖÖ Sieben 1

Dieses Ergebnis konnte Köö Sieben nicht verbuchen, erkämpfte sich aber ein 5:3 gegen Pooldogs 2, die sichtlich enttäuscht die Segel streichen mussten. Glückwunsch an dieser Stelle an die Drittplatzierten zu einer Super Leistung.

Finale:

Top Shot 1 gegen KÖÖ Sieben 1

Der noch recht junge Verein Köö Sieben stand das erste Mal mit einer Mannschaft im Cup Finale. Top Shot hingegen, als „alter Hase“ in Wien konnte schon einige Cup Siege verbuchen. David gegen Goliath könnte man meinen. Team David war aber sichtlich etwas nervös und schoss ein paar mal vorbei. Team Goliath nahm die fünf Steine und warf sie zurück. Alle fünf trafen und am Ende stand es 5:2 für Top Shot. Alte Geschichte, neu geschrieben.

Top Shot konnte wieder mal den Titel mit nach Hause nehmen!!!!

Eine tolle Leistung von Köö Sieben, die mit Sicherheit nächstes Jahr mit der selben Motivation an den Start gehen.

Gratulation an Top Shot zur gesamten Leistung im Turnierverlauf und zum Finalsieg.

Vielen Dank aber auch an das KÖÖ Mariahilferstrasse, dass wir so viele Tische bekamen und netter Service geboten wurde.

Platzierungen:

Können dank der neue Tournament App HIER angezeigt werden. Zur Übersicht die ersten 5.Plätze:

Kraxner Patrick

Obmann The Lizard Pool Club Wien

Edit: Fabian Reithmeier, Pressereferent Wpbv