2.BT Neue Gesichter am Stockerl

2. Wiener Basis Turnier – 21.10.2018, 8 Ball

Das zweite Wiener Basisturnier konnte in der Spielstätte des Lizard Pool Clubs wieder einmal, wegen der zahlreichen Anzahl an Tischen und perfekter Turnierleitung, ohne viel Wartezeit absolviert werden. Vielen Dank an dieser Stelle an die Geschäftsführerin Claudia und ihr Team vom Köö Mariahilferstraße.

Das Turnier konnte mit 47 TeilnehmerInnen einen Zuwachs von 32% im Vergleich zum Vorjahr aufweisen, was uns sehr freut. Es wurde in der Vorrunde 8Ball auf 4 Gewonnene mit Winners Break gespielt, was wie zu erwarten auf den etwas kleineren “8 Fuß Pro” Tischen, zu überraschenden Ausgang in mancher einer Partie führte. Leider durften wir bei diesem Turnier keine Gastspieler aus Niederösterreich begrüßen, so wie es bei der letzten Veranstaltung der Fall war und wir hoffen natürlich das sie sich von den damaligen Ergebnissen schnell erholen und unsere Turniere in Zukunft verstärken werden.

Sidefacts: Union stellte für diesen Anlass 12, Pooldogs 10, der Heimverein Lizard 9, Köö Sieben 8, Top Shot 7 SpielerInnen und sogar von Poolkings konnte sich ein Spieler in das Lokal verirren.

Dieses Turnier wurde ebenfalls, mit der neuen “Tournament App” ausgetragen, die ermöglicht sämtliche Ergebnisse auf dem Handy zu verfolgen, aber für die faulen hat der Clubpräsident Patrick Kraxner einen seiner Computerbildschirme mitgebracht.

Vollständiger Turnierraster kann HIER eingesehen werden.

Vorrunde:

In der Vorrunde gab es schon manch spannende Begegnungen, die sich vor allem darin zeigten wie lange man doch auf 4 Gewonne spielen kann. Während Martin Reiter von den Pooldogs die Tabelle der schnellsten Partie mit 28 Minuten Spielzeit anführte, gab es auf der anderen Seite das vorgezogene Finale welches durch strategische Meisterleistung 1:56 Stunden dauerte.

Positiv zu erwähnen wäre wieder einmal Vincent Gomez der nach seinem Winterschlaf scheinbar voll ins Turnierleben zurück kommt und in der ersten Runde Strojnik 4:1 und im nächsten Spiel den Sieger des letzten B-Turniers im Lizard, Reithmeier, mit 4:0 vom Tisch fegte. Schließlich musste er sich aber Witzemann vom Köö Sieben geschlagen geben, der seinerseits nur von unserem ersten direkten Aufsteiger in die Finalrunde gestoppt werden konnte: Erich Gruber. Erich setzte sich vs. Jurkowitsch 4:2, vs. Schunerits 4:1 und vs. Witzemann 5:3 durch. Zweiter direkter Aufsteiger in das Viertelfinale war Miklos Greffer: vs. Selmanaj 4:0, vs. Pietsch 4:1, vs. Eidler 5:3. Der jüngste im Bunde sollte an diesem Tag noch für Überraschung sorgen, Kiracti gewann seine Spiele in der Vorrunde vs. Michalko 4:0, vs. Becker 4:2, vs. Allimouni 5:0. Schließlich, der Sieger vom Vorjahr Pavitschitz, bezwang Huang 4:1, Necimer (in einem Nervenkampf) 4:3 und Sas 5:3.

Auf der Verliererseite setzte sich Kvas nach einem herben Rückschlag vs. Allimouni 3:4, dann vs. Maska 4:0, vs. Reiter 4:0 und gegen Witzemann 5:3 durch. Necimer schien sich nach seinem knappen Verlust gegen Pavitschitz wieder beruhigt zu haben und fegte Jurgowitsch 4:0 und Zlabinger 4:0 vom Tisch. Alexander Eidler machte es ihm dann nicht so leicht, er konnte aber mit 5:3 die Oberhand behalten.

Übrigens viel Glück bei der ÖM Lex!!!!!!

Die Überraschung des Tages: Rene Schunerits konnte nach seinem Verlust gegen Gruber, Maurer 4:0, Gomez 4:1 und Allimouni mit 5:3 auf die Bretter schicken. Sein erster Einzug in die Finalrunde überhaupt war somit perfekt. Der letzte im Bunde, Aris Sas, konnte sich nach seinem Verlust gegen Pavitschitz, mit einem 5:2 vs. Harding für die Finalrunde qualifizieren.

Aufsteiger aus der Gewinnerunde waren somit:Gruber, Greffer, Kiracti, Pavitschitz. Von der Verliererseite: Kvas, Necimer, Schunerits und Sas.

Finalrunde:

¼ Finale:

Das Los hat entschieden und so kam es zu folgenden Begegnungen:

Aris vs. Gruber:

Erich spielte in der Partie stark auf und war nahezu fehlerlos. Aris machte ein Breakfoul und schon stand es 0:3 für Erich. Dem sein Dry Break verschaffte Aris den Anschluss auf 3:1. Leider reichte es nicht, da sein Dry Break wiederum den 5:1 Endstand besiegelte.

Kiracti vs. Kvas:

In der Partie stand es ziemlich schnell 4:1 für Matthias. Kiracti verschoß leider den Matchball zum Sieg und so dümpelte die Partie bis zum 4:2 dahin, als Matthias erneut den Matchball vergibt. 4:3. Schließlich konnte er sich aber zusammen reißen und die gewinnende Kugel zum 5:3 versenken.

Greffer vs. Necimer :

Ziemlich eindeutig gibt es hier zu. Greffer gewann mit einem hochklassigen Spiel 5:0 und lies Necimer fast keine Chance.

Pavitschitz vs. Schunerits:

Die für Zuschauer bei der Auslosung eindeutigste Partie entpuppte sich dann doch anders als erwartet. Der Finalrundenneuling Rene Schunerits war recht bald 3:0 vorne und Pavitschitz, der schon unzählie Turniere in Wien gewinnen konnte, schien nicht viel dagegen machen zu wollen und produzierte ungewöhnlich viele Fehler. Pavitschitz konnte zwar noch zwei Games aufholen, aber Rene blieb konzentriert und schaffte das 5:2 und seinen ersten garantierten Pokal.

½ Finale:

Gruber vs. Greffer:

Die zwei Stammspieler der Finalrunde lieferten sich nicht das erhoffte Spiel mit hohen Serien. Gruber war in jedem Game auf einem offenen Tisch dran, konnte aber nicht wirklich zu seinem Spiel finden und musste sich schließlich mit einem 1:5 gegen Greffer abgeben, der das gnadenlos ausnützte.

Schunerits vs. Kiracti:

Die Sensation überhaupt, egal wer von den beiden gewinnen sollte durfte sich auf seinen ersten Finaleinzug überhaupt freuen. Beide wirkten ein wenig angeschlagen und Schunerits, der die ganze Woche Krank im Bett verbringen musste, schien an seinen letzten Kraftreserven zu nagen. Bei einem spannenden Stand von 4:4 hatte er dann trotzdem die Chance zum Sieg, verstellte sich leider auf den vorletzten Ball und der pendelt nach einem schwierigen Cut im Loch. Dort bleibt er leider auch. Kiracti wirkt wie durch den Fleischwolf gedreht, aber freut sich über diese Chance und macht die Partie locker weg. Gratuliere Rene zu einem tollen 3ten Platz!

 

 

Finale

Miklos Greffer vs. Matthias Kiracti:

Ich würde gerne sagen der älteste Spieler des Turniers gegen den Jüngsten gespielt hat, aber dann würde ich mich vor körperlichen Übergriffen von Greffer fürchten, den ich weiß es nicht ob es stimmt. Auf jeden Fall eine Sensationspartie in der Miklos als Veteran und Kiracti als Finalneuling die Manege betritt. Verständlicherweise wirkte Kiracti ein bisschen Nervös, aber er versuchte sein Bestes zu geben und ohne Besonderheiten stand es nach ca. 30min 3:2 für Greffer. Die nächste offene Partie macht Miklos weg, Stand 4:2. Leider vergibt Kiracti in der nächsten Partie abermals eine 8, die aber wirklich schwer lag und Greffer nützt die Chance zum 5:2. Im entscheidenden Spiel passiert dem Routinier aber ein Schnitzer und er macht ein Breakfoul. Letzte Chance für Kiracti den Spieß noch einmal umzudrehen. Leider scheint sein Fokus eher auf seiner Wurfkraft bezüglich der Billardkreide zu liegen als auf seinem Spiel und so macht er nach ein paar Bällen einen Lagefehler um Greffer erneut an den Tisch zu lassen. Dieser verschießt einen Ball auf die Mitteltasche, aber Matthias beendet seine Aufnahme mit einem Foul, was von Miklos mit einem Safe beantwortet wird um sein einzige Problem am Tisch zu lösen. Matthias entkommt daraus, lässt aber den Tisch offen liegen und Greffer macht den Sack zu.

Herzliche Gratulation an den Gewinner Miklos Greffer und an Matthias Kiracti für den tollen zweiten Platz!!!!!!

Platzierungen:

Können dank der neue Tournament App HIER angezeigt werden. Zur Übersicht die ersten 13.Plätze:

 

Dank an Patrick Kraxner, Obmann The Lizard Pool Club, für die Turnierleitung und die Infos rund um die Finalrunde.

Edit: Fabian Reithmeier, Pressereferent Wpbv

The Lizard Pool Club

KÖÖ Mariahilferstraße 122, 1070 Wien