6.BT Heimsieg im KÖÖ Mariahilferstraße

Zum sechsten und somit letzten B-Turnier dieser Saison fanden sich 31 Spieler am 29. April im Köö Mariahilferstraße, der Heimat des Lizard Pool Clubs, ein, um sich in der Disziplin 10-Ball zu messen. Dank der perfekten Abwicklung konnte das Turnier nicht nur exakt um 10:30 beginnen, sondern war bereits um 19:05 beendet. Das Turnier fließt wegen Terminüberschneidungen erst in die Mai Ranglistenpunkte ein.

 

 

Vorrunde:

 

Der einzigen Dame im Teilnehmerfeld, Daria Holieva, war das Losglück nicht hold, da sie in der ersten Runde gegen Necimer Christian antreten durfte, der von Anfang an seine Ambitionen unter Beweis stellte. So erreichte er auch die Finalrunde mit den Scores von 4:0 Holieva, 4:0 Bräuer Marcus, 4:1 Becker Emil.

Einen ähnlich starken Eindruck in der Vorrunde hinterlies Reithmeier Fabian mit 4:1 Allimouni Walaa, 4:0 Medlitsch Markus und 4:1 gegen den starken 4ten von Wien Greffer Miklos. Reithmeier ließ in der Begegnung Greffer nicht oft an den Tisch und verschoss in der Partie nur einen Ball, aber das war leider die 10.

Greffer, topgesetzt und als einziger mit einem Freilos bedacht, hatte in seinem ersten Spiel gegen Anic Noel mit 4:1 zwar keine Probleme, musste sich in der Hoffnungsrunde um den Aufstieg in die Finalrunde aber Ivanovic Bobby knapp 3:4 geschlagen geben.

Dieser hatte es in seiner ersten Begegnung mit Harding Sebastian zu tun und musste nach einem 2:4 den ganz langen Weg bestreiten. Bobby kämpfte sich auf der Verliererseite auch souverän mit 4:2 Maska Florian, 4:2 Kiracti Matthias, der sonst immer in den vorderen Reihen zu findende Schüler schaute ziemlich verdutzt, als er dieses Turnier bereits als 17ter verlassen musste, und das bereits um 13uhr, 4:0 Kvas Aleksander und eben oben erwähnter Partie zurück.

Der Youngster unter den Teilnehmer startete mit einem knappen 4:3 gegen Blasevic hatte aber danach mit 1:4 gegen Becker Emil das Nachsehen und mit Ivanovic dann sein Stopschild.

Ebenfalls direkt in die Finalrunde spielte sich Witzemann Dominik mit 4:3 Kvas, 4:2 Müller Ernst und 4:0 Harding.

Harding’s Partie um den Aufstieg gegen Krivak Christian, der zuvor Jeremic Dejan 4:2 besiegte, danach gegen seinen Vereinskollegen Szöke Mario mit 0:4 keine Chance hatte, Traxler mit 4:2 bediente,und seinen Vereinsboss Kraxner Patrick mit 4:3 nach Hause schickte, kann getrost als “Zwei Männer gegen den Tisch” betitelt werden. Wie hier schnurgerade Bälle auf einmal zu vermeintlichen Trickshots mutierten lies Augen und Münder vor ungläubigen Staunen offen stehen und auch Kreide rollte daraufhin einen ziemlich langen Weg durch die Lüfte. Hardig behielt schlussendlich mit 4:2 die Oberhand, aber seine versenkte Weiße ins Mittelloch wird er nicht so schnell vergessen, genauso wenig wie Christian nicht aufhören konnte “die 6, wie geht das” zu murmeln.

Als Finaltisch (Nr. 16)  vorgesehen, wurde von der Turnierleitung sofort umdisponiert. Immerhin blieben dann die Pokale bis zum Ende des Turniers auf besagtem Tisch stehen ohne auch nur einmal umzukippen.

 

Auch Szöke qualifizierte sich direkt Dank eines 4:2 gegen Maurer Amir in Runde eins, dem Sieg gegen Krivak 4:0 und einem knappen 4:3 gegen Jurkowitsch Gregor.

Maurer konnte zwar noch eine Sieg gegen Jeremic 4:0 verbuchen musste sich aber nach einem 3:4 gegen Anic vom Turnier verabschieden.

Jurkowitsch seinerseits hatte es im Aufstiegsspiel auf der Verliererseite mit Müller zu tun. Müller hatte zuvor Weidler mit 4:3 und Bui mit 4:2 nach Hause geschickt, der wiederum zuvor seien Lizard-Vereinskollegin Daria mit 4:0 vom Turnier verabschiedete. Jurkowitsch, nach Erfolgen gegen Maska Rainer 4:2 und Strojnik Andrè 4:1 lies aber mit 2:4 die Chance auf den Finaleinzug ungenützt.

Nicht unerwähnt soll die Leistung von Pietsch Martin sein, der zwar zweimal Hill-Hill hatte aber seinen Gegner, Becker und Blasevic den Vortritt lassen musste. Auch Losert Thomas 0:4 Müller & 3:4 Kvas und Heiden Andreas 1:4 Strojnik & 0:4 Maska R. mussten alsbald die Segel streichen.

Anic konnte, nach seinem Erfolg über Maska R. 4:1 auch Becker’s Traum der letzten Acht mit 4:2 beenden und komplettierte damit die Anwärter auf den Turniersieg. Becker Emil viel an diesem Tag positiv durch seine Partie gegen Kiracti auf, da er sehr stark spielte und den Ranglisten 5ten mit 4:1 abspeiste.

Erwähnt sei an dieser Stelle diesmal auch die Disziplin aller Anwesenden. Keiner “verirrte” sich zwischenzeitlich, der Turnierleiter musste keine marathonähnliche Distanz zurücklegen und alle Partien konnten unmittelbar nach ihrer Ausrufung begonnen werden. Somit war das Turnier auch schon um die rekordverdächtige Zeit von 19:05 Uhr beendet und stellt somit eine erfreuliche Alternative zur 14/1-LM und dem Wien Cup dar. Das nützten zum Glück auch noch einige ausgeschiedenen Teilnehmer und spielten, bei ausgelassener Stimmung, noch bis in den späten Abend.

 

Finalrunde:

 

Die Losung brachte folgende Viertelfinalpaarungen an die Tische:

Reithmeier – Ivanovic

Witzemann – Müller

Szöke – Harding

Necimer – Anic

 

In Expresszug-Manier, bei einer Zeit von 18 Minuten, fegte Reithmeier mit 6:0 über Ivanovic dahin, wobei er dreimal hintereinander das Brett von sämtlichen farbigen Kugeln befreite. Bobby machte in den ersten Partien bei den entscheidenden Kugeln Fehler, die Fabian gekonnte ausnützte. Damit dürfte es zwischen den beiden Kontrahenten seit der Begegnung beim letzten Basis Turnier wieder ausgeglichen sein.

Witzemann und Müller, beide vom Verein KÖÖ 7, kämpften um jeden Ball, was sich auch im Ergebnis von 6:5 für Witzemann widerspiegelt.

Ebenfalls über die volle Distanz mussten Szöke und Harding mit einem glücklichen Szöke als Gewinner.

Necimer bezwang Anic mit 6:4 und konnte sich somit auf das Halbfinale gegen Szöke freuen. In diesem blieb er auch mit 6:3 erfolgreich und wartete auf seinen Gegner der in der Partie Reithmeier – Witzemann ermittelt wurde. Auch hier zeigte Reithmeier, dass das sein Tag werden könnte, denn ohne nennenswerte Fehler behielt er mit 6:2 die Oberhand. Lobend zu erwähnen ist die tolle Leistung von Witzemann vom KÖÖ 7, der bereits bei seinem zweiten Wiener Turnier den tollen 3ten Platz erreichen konnte und schon bei der 14/1 Landesmeisterschaft Gruber die Stirn bot. Wir hoffen das er sich in Zukunft bei weiteren Turnieren sehen lässt.

Finale:

 

Im Finale durfte Reithmeier also gegen amtierenden 10er Ball Landesmeister antreten, der sich noch am selben Tag einen Queue von Fabian ausgeborgt hatte (bekanntlich hat der ja ein paar zu Hause rumstehen), um überhaupt am Turnier teilzunehmen. Tolle Leistung ohne eigenes Queue bis ins Finale zu kommen!!!

Reithmeier zeigte aber seine Nervenstärke und konnte nach zwischenzeitlichem 1:1 auf 5:1 davon ziehen. Ein Game noch konnte Necimer zulegen, doch dann machte Reithmeier den Sack zu und erreichte mit einem 6:2 endlich seinen ersten Basis Turnier Sieg im Wiener Bundesland und mit einem Gesamtscore von 30:6 Games, wobei er maximal 2 Gegenspiele pro Partie bekam, auf eine beeindruckende Art und Weise. Mit einem einzigen Turnierergebnis außerhalb der Top 9 in der Saison und 90% in der ersten Wiener Landesliga scheint der Sieg auch mehr als verdient.

 

 

Platzierungen:

1.Platz – Reithmeier

2.Platz – Necimer

3. Platz – Szöke, Witzemann

5. Platz – Ivanovic, Müller, Harding, Anic

9. Platz – Krivak, Greffer, Becker, Jurkowitsch

13.Platz – Kraxner, Kvas, Maska R., Weidler

17.Platz – Traxler, Strojnik, Bräuer, Kircati, Maurer, Medlitsch, Bui, Blasevic

25.Platz – Allimouni, Losert, Maska F., Jeremic, Heiden, Holieva, Pietsch

 

Vielen Dank an alle Spieler für den schönen Turniertag! Ebenfalls ein Dankeschön an das KÖÖ Mariahilferstraße Team für das Ermöglichen der Austragung und ein ganz besonderer Dank geht an unseren Turnierleiter Michael W. Veg. ohne den das Turnier sicher nicht so reibungslos abgelaufen wäre.

Michael W. Veg

Edit: Fabian Reithmeier, Pressereferent Wpbv

The Lizard Pool Club

KÖÖ Mariahilferstraße 122, 1070 Wien