5.BT Im KÖÖ Favoritenstraße gingen die Emotionen hoch

Sobald ein Turnier im KÖÖ – Favoritenstraße Ecke Landgutgasse gespielt wird, können sich die Spieler auf einen sonnigen Tag freuen. So auch an diesem schönen Sonntag im März, bei dem immerhin 33 Wiener SpielerInnen und 1 Niederösterreicher sich zum fünften Basisturnier der Saison 2017/2018 einfanden.

Vorrunde:

Aufgrund der SpielerInnenanzahl wurde mit einem 64 Raster gespielt, weshalb es in der ersten Runde nur 2 Matches gab, die das Turnier ein bisschen in die Länge zogen.

Bei den 16 Matches der zweiten Runde kam es bereits zu nennenswerten Überraschungen: Filkov (Nummer 4 von Niederösterreich und nach Punkten Nr.1 des Turniers) verlor bereits seine erste Partie 3:4 gegen einen stark aufspielenden Schunerits und musste sich danach, bestimmt früher als erhofft, in der Verliererrunde seinen Weg durch Allimouni 4:1, Maska Rainer 4:0 und Traxler 4:0 kämpfen. Jeremic verweigerte den ambitionierten Badner leider den Weg zur Finalrunde mit 4:1.

Das Turnier war geprägt durch harte und langandauernde Gefechte, da auf 4 Gewonnene gespielt wurde kann halt im 8 Ball schon der kleinste Fehler einen gravierenden Rückstand bedeuten, was viele zu doch etwas vorsichtigerem Spielverhalten veranlasst.

Necimer konnte bei diesem Turnier wahrscheinlich Geschichte schreiben, da er es schaffte mit nur 2 Gewonnen spielen in die Finalrunde aufzusteigen. Er gewann 4:0 gegen Blazevic und 4:2 gegen Kvas. Sein Gegner um den Aufstieg sollte eigentlich Müller Ernst sein, aber ob dieser es mit der Angst zu tun bekam oder andere Gründe hatten, kann man nur spekulieren. Er verlies das Turnier leider vorzeitig und gewährte so Necimer auf der Gewinnerseite und Kaczkowski auf der Verlierseite ein Gratisticket für das Viertelfinale.

Die Gewinnerseite verlief ansonsten wie erwartet: 5 von 8 gesetzten Spieler schafften den Aufstieg. Nur der gesetzte Spieler Kvas (Turnier Nr.8), der gegen Necimer verloren hatte, dachte sich, er muss jetzt auf die Verliererseite wechseln, um mehr Spiele spielen zu können. Vor allem Pavitschitz zeigte warum dies sein Heimatlokal ist und schoss bereits in der ersten Partie gegen Kraxner 3 durch 4:1 und lies sich auch von Kazkowski 4:2 und Drexel 4:0 nicht aufhalten. Drexel tat sich an diesem Tag durch ihre Konstanz hervor und konnte als eine von zwei mitspielenden Damen gegen Anic 4:2 und Gajic 4:0 gewinnen. Pavitschitz schickte sie zwar in die Verliererrunde, wo sie ihre Kräfte richtig einsetzte und gegen Kvas 4:2 den Aufstieg in die Finalrunde schaffte. Die zweite Dame Eva Hauer bezwang zwar überraschend Kiracti mit 4:3, aber dieser wollte Rache und bat Kvas darum. Kvas änderte seinen Namen in Kvasic um, damit er einschüchternder klang und siehe da, es klappte wirklich, Hauer hat zwei Stöße im ganzen Spiel gemacht und verlor 0:4 innerhalb von 7,3 Minuten.

Die weiteren Begegnungen um den Aufstieg ins Viertelfinale waren wie folgt:

Harding (Nr. 5 vom Turnier) spielte an diesem Tag durchwegs sehr gut und kämpfte gegen Greffer (Nr. 5 von Wien) 4:3, um ihn gnadenlos in den Hoffnungslauf zu schicken. Die dritte Partie wurden von den zwei schnellsten Spielern des Turniers gespielt, Ivanovic gegen Strojnik 4:2. Auf der Verlierseite konnte sich Reithmeier nach einem zuvor deutlichen 4:0 gegen Greffer, mit 4:3 gegen Anic, 4:0 gegen Ringl und 4:1 gegen Strojnic durchsetzen. Der letzte Aufsteiger im Bunde und die Überraschung des Tages war Jeremic, der nicht nur Nummer 4 von Niederösterreich Filkov schlagen konnte, sondern auch in einem langen Game Greffer mit 4:3 bezwang.

Finalrunde:

Für das Viertelfinale konnten sich folgende Paarungen durchsetzen:

Necimer gegen Jeremic, Harding gegen Kaczkowski, Ivanovic gegen Reithmeier und Drexel gegen Pavitschitz.

Fast alle hatten ein 6:2 Ergebnis. Nur Ivanovic gegen Reithmeier trat mit einem 6:3 aus der Reihe, wobei es zu kleinen Streitigkeiten über den korrekten Aufbau gab. Die angespannte Atmosphäre hatte keine Auswirkung auf die tollen Ergebnisse des amtierenden 10er Ball Landesmeisters Necimer und des stark spielenden Harding. Somit hatten es Necimer, Harding, Ivanovic und Pavitschitz ins Halbfinale geschafft. Beide Halbfinalspiele stellten sich als Nervenmarathon heraus, welches auch an den knappen Ergebnissen zu erkennen ist und daurten über 1,5 Stunden. Zum Schluss konnte sich Necimer gegen Harding mit 6:4 und Pavitschitz gewann gegen Ivanovic knapp mit 6:5 durchsetzen.

Finale:

Das Finale. Pavitschitz gegen Necimer. David gegen Goliath. Auch hier ging es drunter und drüber doch am Ende konnte sich ganz knapp Pavitschitz gegen Necimer behaupten und gewann 6:5.

Gratulation an Pavitschitz der in seinem Heimlokal erneut Stärke und Professionalität unter Beweis stellte.

Platzierungen:

1.Platz – Pavitschitz

2.Platz – Necimer

3. Platz – Harding, Ivanovic

5. Platz – Jeremic, Kaczkowski, Reithmeier, Drexel

9. Platz – Müller, Greffer, Strojnik, Kvas

13.Platz – Duschek, Schunerits, Filkov, Ringl

17.Platz – Hauer, Losert, Gajic, Anic, Gartner, Traxler, Wölfer, Kraxner

25.Platz – Blazevic, Eder, Predjeskovic, Maska F., Maska R., Kiracti, Michalko, Putz

33.Platz – Pietsch, Allimouni

 

Kvas Aleksandar

Köö X, Favoritenstraße 92

Edit: Fabian Reithmeier, Pressereferent Wpbv

The Lizard Pool Club

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